Welpenförderung

Hunde bis zu fünf Monate starten hier ihre Grundausbildung, wobei wir die „Kleinen“ in zwei Kindergarten- Gruppen unterteilen. Das oberste Ziel der Förderung besteht nicht im Erlernen von SITZ-PLATZ-Kommandos, sondern darin, eine optimale Bindung zwischen Hund und Hundeführer aufzubauen. Wichtig ist uns auch das sichere Herankommen erst ohne, dann mit Ablenkung, die Futterverweigerung – es gibt doch leider viele Vergiftungsversuche -, sowie das korrekte Gehen an der Leine. Im Vordergrund steht außerdem das Umweltverträglichkeitstraining in Ort/Stadt sowie Suchspiele und vorsichtiges Gerätetraining. Erste Informationen über Pfeife und Clicker werden auf Wunsch gegeben. Ein Tierarzt- und ein Bauernhofbesuch stehen auch auf dem Programm. Außerdem lernen die Vierbeiner neben den Hör- auch die Sichtzeichen. Da vor allem Ersthundebesitzer gerade am Anfang besondere Unterstützung brauchen und schon in frühester Prägezeit die Weichen für die Zukunft des Hundebabys gestellt werden, sehen wir es gerne, wenn wir Hund und Hundeführer zweimal die Woche beim Training begrüßen dürfen.

Welpenspielen

Das „Massenspielen“ von bis zu 30 oder sogar mehr Hunden auf einem eingezäunten Platz lehnen wir ab. In dieser Hektik geht manch kleiner, vielleicht noch etwas ängstlicher Hund unter und kann genau hier Schaden erleiden. Auch kann der Hundeführer schlecht seinen Hund beobachten und die Verhaltensweisen studieren. Bei uns heißt nämlich: Spielen der Hunde = Lernen für den Hundeführer. Es ist äußerst spannend, die Beschwichtigungssignale der Vierbeiner zu erkennen und diese auch selbst umzusetzen. Man lernt durch Beobachten seinen Hund am Besten kennen. Wann gerät er in Bedrängnis, wann hat er nur Spaß, wann kippt es. Wann sollte ich eingreifen, wann nicht, etc.. Aus diesem Grund bevorzugen wir es, um die zehn Hunde toben zu lassen – und das überall auf freiem Gelände. Auch überlassen wir die Oberaufsicht gerne einem unserer vierbeinigen, erfahrenen Trainingsassistenten „Blacky“.

Juniors

Hier werden die in der Welpenförderung erlernten Kommandos wie SITZ, PLATZ, WARTEN, BEI MIR, SCHAU etc. gefestigt und zeitlich ausgedehnt. Das BLEIBEN wird erlernt. Es wird mit dem Fuß- bzw. Radgehen begonnen – mit und ohne Leine. Verstärkt werden Konzentrations- und Motivationsübungen durchgeführt. Die Suchspiele werden ebenfalls schwieriger. Alle Übungen werden unter verstärkter Ablenkung ausgeübt (Innenstadt Füssen oder Hohenschwangau, Füssener Bahnhof).

Basic I

Je nach Entwicklungsstand ist das etwas für Hunde ab 8 Monaten. Die technischen Übungen werden verfeinert und in der Abfolge komplizierter. Das Abruftraining – auch auf dem Bauernhof – ist ein wichtiger Punkt. Außerdem trainieren wir SITZ und Bleib, Platz mit Abrufen und das Folgen auf Entfernung.

Basic II

Das in Stufe I Erlernte wird vertieft und die Ablenkung erhöht. Hilfsmittel werden langsam abgebaut. Dieser Kurs ist die Vorstufe zur Begleithundevorbereitung, die mit einer Begleithundeprüfung in einem, dem VDH angeschlossenen Verein, abgelegt werden kann.

Hundeführerschein

Es ist nie schlecht, eine schriftliche Beurteilung über sich und den Hund in Händen zu halten – vor allem nicht in der heutigen Zeit. Das Team wird schon in der Vorbereitung auf alle möglichen Eventualitäten vorbereitet und dann auf Herz und Nieren geprüft. Wobei ein exaktes Arbeiten wie in der Begleithundeprüfung hier nicht verlangt wird. Im Vordergrund steht mehr die Sozialisierung und Alltagstauglichkeit.

Allroundtraining

Hunde mit guter Vorbildung (gerne auch mit Vorkenntnissen von anderen Hundeschulen) sind hier gut aufgehoben. Dieses Training dient auch zur Vorbereitung auf ein späteres Gutachten. für ein Negativzeugnis! Individuell wird auf Wünsche und auch Probleme eingegangen. Inhalte sind Unterordnungseinheiten auf dem Platz, Gerätetraining und speziell auch ein Umweltverträglichkeitstraining (Jogger, verschiedene Lärmquellen, im Sommer ein Biergartenbesuch oder Spazieren über eine Liegewiese, etc.).

Filmtricks

Wenn der Hund auf “Hatschi” ein Tuch aus der Tasche seines Hundeführers zieht, oder auf Kommando die Leine ins Maul nimmt und sie über einen Haken an der Wand legt und sogar “Rechnen” kann - egal, außergewöhnliche Tricks sorgen nicht nur für Staunen bei Gästen, sondern auch für eine optimale mentale Auslastung des vierbeinigen Freundes. Gemeinsam Spaß haben, ist das Ziel dieses Kurses. Ohne extreme körperliche Anstrengungen brauchen Hunde nach dieser Stunde trotzdem erst einmal eine Portion Schlaf.